Gauführerschaft auf Fahrt

Um die Gauführerschaft nicht immer auf dieselbe Art und Weise in irgendeiner Hütte oder einem Gemeindehaus der Ortsringe des Gaues Hohenstaufen stattfinden zu lassen, hat sich unsere Gauführung dieses Jahr eine besondere Aktion ausgedacht: Gauführerschaft auf Fahrt.

Ziel sollte es sein, auf Fahrt die eigene Heimat besser kennen zu lernen und dabei als Gau mehr zusammenzuwachsen. Natürlich sollten auch vergangene und zukünftige Aktionen besprochen und Pläne für die Zukunft geschmiedet werden.

Geplant war ab Freitag den 17. April bis Sonntag den 19. April den Spuren der Römer auf Limeswanderweg von Aalen bis Welzheim zu folgen.

Allerdings kommt bekanntlich 1. alles anders und 2. als man denkt. Um weiteren Personen die Teilnahme zu ermöglichen, wurde kurzerhand der Startpunkt der Route von Aalen nach Schwäbisch Gmünd verlegt und der Start um einen Tag verschoben. Trotzdem waren leider keine Teilnehmer aus Nattheim und Göttingen anwesend und nur 4 Personen aus Weiler.

 

Bei bewölktem Himmel ging die Fahrt los, doch aufgrund des steilen Anstiegs gleich zu Beginn wurde trotzdem niemandem kalt. Nach einem Auf und Ab durch den Wald wurde beschlossen, dass aufgrund des besser werdenden Wetters und der fortgeschrittenen Zeit auf einer Wiese im Haselbachtal der erste Halt gemacht werden sollte. Hier wurde erst ordentlich zu Mittag gegessen, um dann frisch gestärkt einige TOPs abzuarbeiten.

 

Nach einem Zwischenhalt im Kloster Lorch gingen wir weiter in Richtung Pfahlbronn. Bevor der Ort erreicht war, schlugen wir auf einer Wiese unser Nachtlager auf. Nach dem Essen gingen wir wieder zum Diskutieren über, bis uns der Jäger, der nachts dort jagen wollte, unterbrach. Nach einer ausführlichen Erklärung mussten wird die Wiese nicht verlassen, aber einen Teil unserer Nachtischs wollte er dann doch auch nicht. Wir sind sicher, dass er in dieser Nacht keine Wildschweine mehr auf dieser Wiese angetroffen hätte.

 

Am Sonntagmorgen wanderten wir am Golfplatz des Haghofs vorbei, durch den Welzheimer Wald voller umgestürzter Bäume bis in das Welzheimer Kastell. Nach einer weiteren ausgedehnten Mittagspause traten alle Gruppen mit neuen Plänen, Zielen und Ideen wieder ihren Heimweg an.

 

Manu